Psychiatrische Gutachten & fachärztliche Stellungnahme zur Lenkeignung in Vorarlberg
Dr. med. Roland WölfleFacharzt für Psychiatrie & Neurologie in Vorarlberg

Dr. Roland Wölfle ist Facharzt für Psychiatrie und Neurologie mit Spezialisierung auf psychiatrische Führerscheingutachten – die fachärztliche Stellungnahme zur Beurteilung der Lenkeignung gemäß Führerscheingesetz.
Mehrjährige Praxis in Suchtmedizin, psychiatrischer Diagnostik und im öffentlichen Gesundheitswesen gewährleistet eine präzise, nachvollziehbare und rechtssichere Begutachtung für Bezirkshauptmannschaften in Vorarlberg.
Kurzfristige Termine per SMS: +43 664 6558169
Ablauf der Untersuchung
Die psychiatrische Untersuchung wird vom Amtsarzt der zuständigen Bezirkshauptmannschaft angeordnet. Sie umfasst:
- Ein ausführliches psychiatrisches Gespräch (ca. 1 Stunde)
- Die Erhebung der Krankengeschichte und Befundsichtung
- Eine Beurteilung der psychischen Stabilität und Fahrtauglichkeit
Der fachärztliche Befund wird noch am selben Tag an die BH-Gesundheitsabteilung übermittelt.



Wiedererlangung des Führerscheins
Bei schweren Verkehrsdelikten – z.B. Fahren unter Drogeneinfluss oder mit starker Alkoholisierung – erfolgt der Entzug der Lenkberechtigung durch die Bezirkshauptmannschaft.
Für die Wiedererlangung des Führerscheins ist in den meisten Fällen erforderlich:
- Psychiatrische Stellungnahme zur Lenkeignung (Dr. Wölfle)
- Verkehrspsychologische Untersuchung (Psychodiagnostisches Institut Hochenburger)
- Drogenharnbefund oder CDT-Laborwert (je nach Delikt)
Das Ergebnis der psychiatrischen Begutachtung ist ein fachärztlicher Vorschlag an die Behörde. Die letztverantwortliche Entscheidung trifft die zuständige Behörde.
Organisatorische Informationen
Terminvereinbarung
Per SMS unter +43 664 6558169
Die Untersuchungen können üblicherweise kurzfristig durchgeführt werden.
Ort der Untersuchung
Dornbirn, Marktstraße 2 (eigene Räumlichkeiten)
oder in Kooperation mit dem Psychodiagnostischen Institut Hochenburger, Mozartstraße 5
Tel. +43 5572 33525
Kosten & Dauer
Die Untersuchung beinhaltet vor allem ein ausführliches Gespräch und dauert ca. eine Stunde.
Der Befund kann noch am selben Tag geschrieben und an die Gesundheitsabteilung der zuständigen BH weitergeleitet werden.
Die Kosten bewegen sich im für derartige Untersuchungen üblichen Rahmen.
Führerschein nach Drogen oder Alkohol – Schritt für Schritt
Bei Drogenkonsum (Cannabis, illegale Substanzen)
Der Amtsarzt der zuständigen BH (Bregenz, Feldkirch oder Dornbirn) veranlasst die psychiatrische Begutachtung. Folgende Nachweise sind erforderlich:
- Abstinenznachweis – aktueller Drogenharnbefund
- Psychische Stabilität – im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung
- Auflagen – in vielen Fällen regelmäßige Drogentests über 6–12 Monate, teils mit fachärztlichen Kontrolluntersuchungen
Bei Alkohol
Bei alkoholbedingtem Führerscheinentzug sind neben der psychiatrischen Stellungnahme häufig weitere Schritte nötig:
- Laboruntersuchung – CDT-Wert als Abstinenznachweis
- Verkehrspsychologische Untersuchung – Psychodiagnostisches Institut Hochenburger, Dornbirn
- Psychiatrische Stellungnahme – Beurteilung der Lenkeignung durch Dr. Wölfle
Bei psychischen Erkrankungen oder Medikamenten
Wirkt sich eine psychiatrische Erkrankung oder die Einnahme von Sedativa auf die Fahrtauglichkeit aus, beurteilt Dr. Wölfle, ob die Lenkeignung weiterhin gegeben ist.
ADHS und Führerschein in Vorarlberg
Bei einer ADHS-Diagnose kann die Lenkeignung in Frage gestellt werden – insbesondere wenn Stimulanzien wie Methylphenidat verordnet sind. Die fachärztliche Stellungnahme dokumentiert, ob Konzentrationsfähigkeit und Impulskontrolle für das sichere Lenken ausreichen.
Depression und Führerschein
Eine schwere depressive Episode kann die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen. Der Amtsarzt ordnet ein psychiatrisches Gutachten an, um zu klären, ob die Behandlung stabil ist. Auch die Einnahme bestimmter Antidepressiva wird berücksichtigt.
Suchterkrankung und Führerschein
Bei einer diagnostizierten Suchterkrankung – ob Alkohol, Cannabis oder andere Substanzen – ist eine Lenkeignungsüberprüfung durch den Amtsarzt in Vorarlberg Standard. Dr. Wölfle bewertet als Facharzt mit Schwerpunkt Suchtmedizin:
- Aktuellen Behandlungsstand
- Nachgewiesene Abstinenz
- Prognose für die weitere Lenkeignung
Psychiater für Führerscheingutachten in Vorarlberg – Einzugsgebiet
Die Praxis von Dr. Wölfle befindet sich in Dornbirn (Marktstraße 2) und ist aus ganz Vorarlberg gut erreichbar:
- BH Bregenz – Bregenz, Hard, Lustenau, Höchst, Lauterach, Wolfurt, Kennelbach
- BH Dornbirn – Dornbirn, Hohenems, Götzis, Altach
- BH Feldkirch – Feldkirch, Rankweil, Nenzing, Frastanz, Bludenz-Umgebung
Auch für Berufsfahrer (LKW, Bus – Führerscheinklasse C, D) oder bei Führerscheinentzug im Ausland mit Wohnsitz in Vorarlberg ist Dr. Wölfle zuständig.
Häufige Fragen zum psychiatrischen Gutachten
Was Patienten in Vorarlberg vor dem Gutachten wissen sollten.
Was kostet das psychiatrische Führerscheingutachten?
Die Kosten bewegen sich im üblichen Rahmen für psychiatrische Gutachten in Österreich. Eine genaue Auskunft erhalten Sie vorab per SMS an +43 664 6558169.
Wie lange dauert die Begutachtung?
Die Untersuchung bei Dr. Wölfle in Dornbirn dauert rund eine Stunde. Der fachärztliche Befund wird noch am selben Tag an die zuständige Bezirkshauptmannschaft übermittelt.
Welche Unterlagen brauche ich für das Gutachten?
Bei Drogenverfahren: aktueller Drogenharnbefund, amtsärztlicher Auftrag, Lichtbildausweis. Bei Alkoholfällen: CDT-Laborwert (Zeitpunkt vorab per SMS erfragen), amtsärztlicher Auftrag, Lichtbildausweis. Vorbefunde und Arztbriefe mitbringen, sofern vorhanden.
Wie lange ist das Gutachten gültig?
Das psychiatrische Gutachten selbst hat kein fixes Ablaufdatum. Die Bezirkshauptmannschaft entscheidet, ob der Befund aktuell genug ist. Bei längeren Verfahren kann eine Nachbegutachtung nötig sein – darüber informiert der Amtsarzt.
Was passiert, wenn das Gutachten negativ ausfällt?
Ein negatives oder eingeschränktes Gutachten bedeutet nicht automatisch dauerhaften Entzug. Häufig werden Auflagen empfohlen – etwa regelmäßige Drogentests oder Kontrolluntersuchungen über 6–12 Monate. Die endgültige Entscheidung trifft die Bezirkshauptmannschaft.
Muss ich nüchtern zum Termin erscheinen?
Bei Alkoholverfahren wird ein aktueller CDT-Wert benötigt – den Zeitpunkt der Blutabnahme bitte vorab per SMS abstimmen. Grundsätzlich sollten Sie nüchtern und ausgeschlafen zum Termin kommen, damit das psychiatrische Gespräch unter optimalen Bedingungen stattfindet.
Kann Dr. Wölfle auch Berufsfahrer begutachten?
Ja. Die psychiatrische Stellungnahme gilt für alle Führerscheinklassen – auch für Berufsfahrer mit LKW- oder Bus-Führerschein (Klasse C, D). Der Untersuchungsumfang entspricht dem Standardverfahren.
Was ist der Unterschied zwischen psychiatrischem Gutachten und MPU?
Die MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) ist ein deutsches Instrument und in Österreich nicht vorgesehen. In Vorarlberg besteht das Verfahren aus psychiatrischer Stellungnahme (Dr. Wölfle) und verkehrspsychologischer Untersuchung (Institut Hochenburger). Beides zusammen ersetzt funktional die MPU.
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
Kurzfristige Termine sind in der Regel innerhalb weniger Tage möglich. Terminanfragen bitte per SMS an +43 664 6558169.
Welche Auflagen werden typischerweise empfohlen?
Bei Drogenkonsum häufig: regelmäßige Drogenharnkontrollen über 6–12 Monate, teils psychiatrische Kontrolluntersuchungen. Bei Alkohol: CDT-Kontrollen in Abständen, ggf. Abstinenznachweis über einen längeren Zeitraum. Die konkrete Empfehlung hängt vom Einzelfall ab.